| Anheizprobleme |
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Haben Sie manchmal Probleme beim Anheizen Ihres Kachelofens oder Heizkamines in der Übergangszeit? Besonders in der Übergangszeit kann es manchmal vorkommen, dass es Schwieirgkeiten beim Anheizen des Kachelofens oder Kamines kommt. Die Folge ist oft ein Scheitern des Anbrandvorganges oder eine massive Rauchentwicklung im Wohnraum. Der Grund dafür ist ein einfaches natürliches Phänomen - Ein umgekehrter Zug! Da der Kachelofen oder Heizkamin ein sogenanntes "Naturzugsystem" ist kann es vorkommen, wenn es draußen wärmer ist als drinnen oder auch wenn der Kamin über den Sommer komplett ausgekühlt ist, dass sich die Druckbedingungen umkehren und der Kachelofen Luft aus dem Kamin ansaugt statt umgekehrt. Das ist ein natürliches physikalisches Phänomen. Wie kann man nun verhindern, dass das Anheizen in der Übergangszeit nicht zu einem rauchenden Fiasko wird? Prüfen Sie vor Inbetriebnahme den Zug, indem Sie eine Feuerzeugflamme an die geschlossene Tür halten und diese leicht öffnen. Zieht die Flamme hinein scheint genügend Zug vorhanden zu sein. Falls sich die Flamme nicht bewegt oder sogar in den Raum geblasen wird, muss zuerst der Kamin durchgeblasen werden. Dazu entzünden Sie einfach ein paar lose zerknüllte Zeitungsblätter in der unteren Revisionsöffnung (meist im Keller) Ihres Kamines. Erst wenn diese schnelle Feuer entsprechend abzieht ist der Kamin bereit. Es gibt auch Kaminzughilfen, die im Kamin eingebaut werden, die diesen Unterdruck im Kamin mittels Ventilatoren erzeugen. |
| Aktualisiert ( Freitag, den 06. Februar 2009 um 13:02 Uhr ) |
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